Niko Kovač verlässt den FC Bayern

Niko Kovač verlässt den FC Bayern

Niko Kovač verlässt den FC Bayern. So oder so ähnlich hätte die Schlagzeile in der Bild sein sollen. Und nicht „Der FC Bayern trennt sich von Niko Kovač“. In der offiziellen Erklärung vom FC Bayern heißt es: „Die Leistungen unserer Mannschaft in den vergangenen Wochen und auch die Resultate haben uns gezeigt, dass Handlungsbedarf bestand.“

Wie bitte ? Nur mal zur Erinnerung – ChampionsLeague Gruppenphase Spieltag 2. Der FC Bayern zu Gast bei den Tottenham Hotspur. In der 12. Minute gelingt Heung-min Son der Führungstreffer. Gerade gegen die englischen Teams graut es einigen. Tempo Fußball und bedingungsloser Kampf. Aber am Ende steht es 2:7 – SIEBEN – für den FC Bayern München. Alleine Gnabry trifft vier mal. Nach dem Spiel gibt es garkein halten mehr. Diese Bayern werden ChampionsLeague Sieger, Pokalsieger und Meister. Natürlich.

4 Wochen und 6 Spiele später ist Schluß für Niko Kovač und seinen Bruder. Mal wieder wird ein Trainer weil es aus rein wirtschaftlicher Sicht „einfacher“ ist als 2 – 3 Spieler zu entlassen. Man wusste doch von Niko Kovač und seinem Bruder durch alleine die Amtszeit bei Eintracht Frankfurt welches Paket man bekommt. Und nun ist man Enttäuscht ?

Und genau deswegen behaupte ich das Niko Kovač den FC Bayern verlassen hat und nicht anders rum. Ewige Spekulationen um den verbleib von Jerome Boateng. Mit Mats Hummels ist ein spielstarker Innenverteidiger gegangen. Lucas Hernández ist verletzt – Süle ist eher ein Zerstörer als einer der feinfühlig aufbaut und wenn Robert Lewandowski mal ausfällt, steht man ohne Stürmer da und muss mit falscher 9 spielen.

Mit Coutinho und Thiago hat man sich zwei Spieler geholt die es beim TOP Club FC Barcelona nicht geschafft haben und ihre Leistung auch in der Bundesliga nicht auf konstant hohem Niveau präsentieren könne. In den wichtigen Spielen sind sie einfach nicht zu finden.

Nun geht der Niko, mit seinem Bruder und demnächst geht auch der Uli. Der Umbruch mit hungrigen und eventuell auch mal giftigen Spielern sollte dem FC Bayern München gut zu Gesicht stehen.

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