Das Problem im Kinderfußball – Das Tor

Jason Schmidt E-Jugend Torwart Trainer Philipp Mikkuletz

Das ist das Problem im Kinderfußball ! Es wäre toll wenn es nur das eine Problem gäbe. Denn dann könnte man es vergleichsweise schnell abstellen. Leider aber gibt es zu viele kleine und auch große Probleme im Kinderfußball. Und wahrscheinlich gibt es noch weitere die mir aktuell nicht in den Sinn kommen. In den nächsten Beiträge möchte ich daher die Problem Ansprechen und Verbesserungen anbringen.

1. Problem: Das Tor mit den falschen Proportionen !

Im Fußball geht es vor allem um eins. Das Tore schießen. Schon früh jedem Kind beigebracht das das Runde in das Eckige muss. Dabei gelingt es dem einen etwas besser und dem anderen schlechter. In den unteren Bereichen der Jugend Mannschaften kristallisiert sich dann schnell heraus wie man es am besten hinbekommt ein Tor zu erzielen. Da steht ein 1 m großer Spieler in einem 2 m hohen Tor. Der Focus liegt auf dem hoch schießen, natürlich. Der kleine Mann zwischen den 5 m breiten Pfosten ist machtlos wenn der Ball über seine Hände fliegt. Dabei Predigt der DFB und viele andere das in den unteren Bereichen des Kinderfußball die Basis für die spätere Entwicklung gelegt wird. Passen, Schießen, Dribbeln werden da gerne vorn angeführt. Es soll alles Kind gerecht trainiert werden. Aber was ist mit dem Torwart ? Dem Torwart wird von Anfang an ein Bereich zum hüten vorgegeben der sich so schnell nicht ändert. Bis hoch in die C-Jugend wird auf ein und das selbe Tor gespielt. Später sind die Torhüter 14 Jahre alt und haben eine Körpergröße jenseits der 1,50m erreicht. Mit ausgestreckten Armen erreichen sie Problemlos die Latte. Aber ein 1 m hoher Knirps erreicht das auch mit satter Sprungkraft nicht.

Jason Schmidt E-Jugend Torwart Trainer Philipp Mikkuletz

Dort sollte ein umdenken stattfinden. Die Proportionen müssten an den jungen Kicker angepasst werden. Ähnlich wie im Handball wo es auf Tore geht die 1,60m hoch sind und nur 3 m breit. Das Problem besteht schon seit vielen Jahren und wird dennoch nicht geändert. Ich behaupte das es in der Entwicklung eines Torhüters besser wäre, wenn die Proportionen des Tor an die geringe Körpergröße angepasst wird. Somit steigt die Chance das Bälle gehalten werden. Ein erstes schnuppern in die Bewegungen eines Torhüters wie Abtauchen und Abkippen kann schon früh geschehen. Der Entwicklung eines jungen Kickers der gerne im Tor steht würde das ganze nicht schaden. Im Gegenteil. Der kleine ist nicht verzweifelt wenn da oben ein Ball reinfliegt. Seine Chancen auf einen Ballabwehr steigt mit jeder Verkleinerung der zu verteidigenden Fläche. Lieber DFB, überdenkt das bitte.

Die Lösungen erhalten langsam Einzug. Langsam. Hier in einem kurzen Zeitungsartikel -> Klick

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*